„Das kostet ein Schweinegeld“

Vorarlberg / 13.05.2015 • 21:03 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Zwei Bürgermeisterstichwahlen wurden angefochten.  VN/Lerch
Zwei Bürgermeisterstichwahlen wurden angefochten. VN/Lerch

Wahlwiederholungen in Hohenems und in Bludenz noch einmal thematisiert.

Bregenz. (VN-mip) Heiß her ging es, als die FPÖ die Wahlwiederholungen thematisierte. Für SPÖ-Klubobmann Michael Ritsch war klar: „Man weiß, dass das System ÖVP das ganze Land durchzieht. Jetzt haben eben ein paar ÖVP-Funktionäre schlampig gearbeitet.“ Er habe ein ungutes Bauchgefühl bei der Tatsache, dass er durch die Wahlkarten um zwei Stimmen an einer Stichwahl in Bregenz vorbeigeschrammt sei. In Bludenz habe man es beweisen können. FPÖ-Chef Dieter Egger erklärt im Bezug auf Hohenems: „Es ist schon sehr komisch, wenn ich in allen Sprengeln vorne liege, bei den Wahlkarten aber 35 zu 65 Prozent verliere.“ Von Manipulation will er jedoch trotz Aufforderung aus ÖVP-Reihen nicht sprechen.

Michael Ritsch findet es zudem unfair, dass die Oppositionsparteien „ein Schweinegeld“ für die Anfechtung zu zahlen hätten und auch noch als schlechte Verlierer denunziert werden. „Eigentlich hat die ÖVP so viel Geld, die könnte uns das ersetzen“, ist sich Ritsch sicher. Die ÖVP verteidigte sich und verwies auf laufende Verfahren und eindeutige Gesetze, die es einzuhalten gäbe.

Stimmen

99 Prozent haben für das neue Programm gestimmt. Ich hoffe, Sie waren das eine Prozent.

Gabriele Sprickler-Falschlunger (SPÖ) zu Wallner

Wir kümmern uns schon um unsere in Wien, keine Angst.

Christoph Waibel (FPÖ)

Gehen Sie einmal auf einen Pausenhof. Da ist viel Lachen und viel Freude. Kinder, die unter Druck stehen, lachen nicht so viel.

Roland Frühstück (ÖVP)

Kennen Sie ein SPÖ-geführtes Bundesland, das sich so sehr für die gemeinsame Schule einsetzt wie wir? Ich nicht.

Bernadette Mennel (ÖVP)

Von Uganda bis Usbekistan werden Wahlen manipuliert. Warum nicht auch bei uns?

Martina Pointner (Neos)

Man schimpft in Vorarlberg immer ganz gerne auf Wien.
Adi Gross (Grüne)

Ich habe den religiösen Zugang, dass vieles von Gott vorgegeben ist.

Dieter Egger (FPÖ)

Gewissensentscheidungen wie zum Thema Sterbehilfe unterliegen keinem Klubzwang.

Nina Tomaselli (Grüne)

Ich weiß, dass Wallner auf dem Parteitag war. Er hat ein Foto auf Facebook gepostet.

Michael Ritsch (SPÖ)