Simma lässt Hard hoffen

Sport / 13.05.2015 • 22:47 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Hard-Kapitän Markus Grabherr mit dem langen Bein gegen Altach-Angreifer Patrick Seeger. Foto: VN-Lerch
Hard-Kapitän Markus Grabherr mit dem langen Bein gegen Altach-Angreifer Patrick Seeger. Foto: VN-Lerch

Ex-Altacher sichert in der Nachspielzeit im Derby bei Altach Amateure noch einen Punkt.

Altach. Vier Saisonen lang schnürte der großgewachsene Andreas Simma für Alt­ach die Kickerschuhe. Im nunmehr so wichtigen Derby erzielte der Defensivmann im Dress des FC Hard in allerletzter Sekunde noch den Ausgleich zum 1:1-Endstand. Nach einem Eckball von Metin Batir war Simma per Kopf zur Stelle. Dank des Punktgewinns darf Hard weiter auf den Klassenerhalt hoffen, während die Amateure aus Altach die vorzeitige Entscheidung für sich verpassten. Dabei sahen die Hausherren lange Zeit wie der sichere Sieger aus. Auch weil mit Alexander Pöllhuber, Patrick Seeger, Ivan Kovacec und Daniel Luxbacher gleich vier Spieler aus der Profitruppe mitspielten.

Ausgleich trotz Ausschluss

Auffälligster Akteur in der Cashpoint-Arena war der bei den Profis ausgemusterte Kovacec. Immer wieder stellte der Kroate, dessen Vertrag nicht mehr verlängert wird, die Harder Hintermannschaft vor Probleme. Für den Führungstreffer aber sorgte Luxbacher. Auf engstem Raum „tanzte“ er zwei Harder Verteidiger aus und schob den Ball kurz nach Seitenwechsel ins lange Eck (48.).

Erschwerend kam für die Harder hinzu, dass sie ab der 72. Minute mit einem Mann weniger auf dem Feld standen. Nach einem Foulspiel war Serkan Yildiz, der bereits Gelb gesehen hatte, von SR Bode vom Platz gestellt worden (72.). Die Gäste aber gaben nicht auf, setzten zudem alles auf eine Karte. Doch beste Chancen wie von Patrick Scherrer (73.) wurden vergeben. Erst Simma erlöste schließlich seine Mitspieler.

Hard trauert Chancen nach

„Wir waren besser, zudem war das Gegentor nicht korrekt – es war Handspiel“, ärgerte sich Hard-Trainer Oliver Schnellrieder. Zugleich gab es ein Lob für seine Mannschaft. „Kompliment, wir haben große Moral gezeigt und waren selbst in Unterzahl besser als Altach. Hoffentlich ist der Punkt am Ende nicht zu wenig.“ Auch Altach-Coach Werner Grabherr sah Vorteile bei seinem Team. „Wir hätten alles klar machen können. Die Chancen auf den Ligaverbleib sind aber riesengroß.“

Das erste von fünf Endspielen haben wir nicht verloren.

Werner Grabherr