Bürokratie behindert die Kleinen

Markt / 15.05.2015 • 18:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Bürokratie sorgt derzeit noch für Verzweiflung bei Betrieben, soll aber zurückgedrängt werden. Foto: Bilderbox
Die Bürokratie sorgt derzeit noch für Verzweiflung bei Betrieben, soll aber zurückgedrängt werden. Foto: Bilderbox

Bürokratische Hemmnisse beiseiteräumen, damit Vorarlbergs KMU erfolgreich sein können.

Wien. (VN) Das unternehmerische Umfeld der österreichischen kleinen und mittleren Unternehmen ist durch zunehmende Globalisierung und europäische Integration von Entwicklungen auf internationaler und europäischer Ebene beeinflusst.  Österreich ist bei der Umsetzung des EU-Grundsatzes „Vorfahrt für KMU“ durchaus erfolgreich. Bei allen drei Indikatoren, die den Fortschritt der EU-27 im Bereich dieses Grundsatzes messen, liegt Österreich über dem europäischen Mittelwert. Eine Maßnahme zur Unterstützung der Wirtschaft ist das von der Regierung beschlossene Entbürokratisierungsprogramm mit insgesamt 173 Vereinfachungsmaßnahmen für die Unternehmen Österreichs.

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass die Novelle des Bundesvergabegesetzes zur Erleichterung der Teilnahme von KMU an öffentlichen Vergabeverfahren beigetragen hat. Sie ermöglicht den Unternehmen, anstatt des bisher notwendigen Nachweises über die geforderten Eignungskriterien, ihre Eignung durch die bloße Vorlage einer „Eigenerklärung“ zu belegen. Der Grundsatz „Qualifikation und Innovation“ zielt darauf ab, KMU zu ermutigen, in Forschung zu investieren und sich an F&E-Förderprogrammen zu beteiligen. Darüber hinaus soll geistiges Eigentum stärker vermarktet werden. Bei der „Internationalisierung“ liegt Österreich im EU-27-Vergleich leicht über dem Durchschnitt, wobei der Anteil der KMU, der in Nicht-EU-Länder exportiert, mit 5,5 Prozent deutlich über dem EU-Durchschnitt liegt.