Ein Forscher und die inneren Werte des Lichts

Markt / 15.05.2015 • 19:18 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Geboren in Indien hat Dr. Abhinav Somaraju bereits viele Orte der Welt gesehen. Foto: VN/Hartinger
Geboren in Indien hat Dr. Abhinav Somaraju bereits viele Orte der Welt gesehen. Foto: VN/Hartinger

Bei der Forschung am Puls der Zeit: Das innovative Licht von Tridonic ist im weltweiten Einsatz.

Dornbirn. (VN) Das „Internet der Dinge“ stellt eine technologische Revolution unserer Zeit dar, darüber hat Dr. Abhinav Somaraju, Mitarbeiter von Global Technology bei Tridonic, keinen Zweifel. „Das Internet der Dinge beinhaltet, dass beinahe sämtliche elektrische Geräte und Maschinen über das Internet miteinander verbunden sind, und so untereinander kommunizieren können“, erklärt der Experte für drahtlose Kommunikation.

Licht in Kommunikation

Somit kann beispielsweise das Lichtsystem mit den Jalousien oder der Heizung kommunizieren, um sich selbstständig aufeinander abzustimmen. Gleichzeitig ist aber auch das ganze System von jedem beliebigen Ort der Welt aus steuerbar, per Tablet oder Smart Watch. „Diese Entwicklung eröffnet völlig neue Möglichkeiten. Tridonic ist bei diesen Forschungen am Puls der Zeit und spielt bei Licht und Sensorik eine entscheidende Rolle“, so Somaraju, ein gebürtiger Inder, sichtlich stolz.

Das Burj Khalifa ist momentan das welthöchste Gebäude und steht in Dubai City. Dass der wohl markanteste Teil der Skyline im rechten Licht erscheint, dafür ist auch eine Vielzahl von Tridonic-Produkten verantwortlich. „Solche Projekte zu gewinnen ist eine Herausforderung und Bestätigung der guten Arbeit zugleich. Jedes Projekt, jeder Tag ist anders als der vorherige“, verdeutlicht Abhinav Somaraju die spannenden Aspekte seines Berufs. Die Referenzprojekte reichen vom Kölner Dom zur National Development Bank in Peking bis zum australischen Parlamentsareal in Canberra. „Höchstes technisches Know-how in der Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist nötig, um bestmögliche Vorschaltgeräte, Lichtmanagementsysteme und LED-Module zu entwickeln. Dies ist die einzige Möglichkeit, um am Markt bestehen zu können“, sagt der Experte.

Das Unternehmen Tridonic hat seinen Hauptsitz in Dornbirn und ist eine Tochtergesellschaft der börsenotierten Zumtobel Group AG. Der Spezialist für modernste LED-Beleuchtungssysteme ist­ in 73 Ländern vertreten und beschäftigt rund 1900 Mitarbeiter. Forschung und Entwicklung hat bei Tridonic einen hohen Stellenwert. „Unser Team untersucht vor allem die Potenziale neuer Technologie für innovative Produkte. Dabei schätzen wir durch unsere Expertise ab, ob diese Lösungen zukünftig wertvoll sein können und welche Schritte notwendig sind, um sie zur Produktionsreife zu bringen. Dies bringt jeden Tag neue, spannende Herausforderungen mit sich“, erzählt Somaraju.

Die Welt bereisen

Trotz seines jungen Alters hat Abhinav Somaraju bereits viele Orte der Welt gesehen. Geboren im Jahr 1981 im Süden Indiens zog es ihn früh ins Ausland. Einem erfolgreichen Studium für Physik und Maschinenbau an der Universität von Auckland in Neuseeland folgte ein PhD Studium in Australien. Nach Anstellungen an verschiedenen universitären Forschungseinrichtungen in Frankreich und Belgien folgte 2013 der Wechsel zu Tridonic nach Dornbirn. „Wissenschaftliche Forschungsarbeit öffnet einem viele Arbeitsmöglichkeiten auf der ganzen Welt. Die dadurch gewonnenen Erfahrungen sind unbezahlbar“, unterstreicht der leidenschaftliche Forscher.