Fenningers Manager sucht faire Gespräche

Sport / 15.05.2015 • 21:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Anna Fenninger: ein Nationenwechsel ist kein Thema. Foto: gepa
Anna Fenninger: ein Nationenwechsel ist kein Thema. Foto: gepa

Mercedes wird „sicher nicht“ Kopfsponsor beim Ski-Ass.

wien. Anna Fenningers Manager Klaus Kärcher hat klargestellt, dass Mercedes nicht Nachfolger von Raiffeisen als Kopfsponsor des Skistars werde. „Ich will ein für alle Mal klarstellen, dass Mercedes sicher nicht Annas Kopfsponsor wird. Den Teufel würde ich tun, um mich deswegen mit dem ÖSV anzulegen“, sagte Kärcher im Interview mit den „Salzburger Nachrichten“ .

Der mit dem Österreichischen Ski-Verband (ÖSV) seit Längerem im Clinch liegende Deutsche forderte außerdem, endlich fair behandelt zu werden. „Ich stelle sicher keine Bedingungen und bin für weitere Gespräche offen. Es muss möglich sein, dass man auf Augenhöhe fair und korrekt verhandelt. Der ÖSV sagt, er hat kein Problem mit externen Managern. Dann muss er endlich auch dementsprechend handeln.“ Einen Nationenwechsel der Weltmeisterin schließt Kärcher aber aus. „Anna ist mit Leib und Seele Österreicherin und würde nie für eine andere Nation starten.“

Fenninger war vorzeitig aus dem Trainingslager in Zypern abgereist, um dem Medienrummel zu entgehen. Diese Entscheidung sei im Einvernehmen mit dem ÖSV getroffen worden, hieß es.