Inselparadies im Indischen Ozean

Reise / 15.05.2015 • 12:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wunderbarer Ausblick auf die Lembeh Strait und einen der vielen Vulkane. Fotos: beate Rhomberg (7)
Wunderbarer Ausblick auf die Lembeh Strait und einen der vielen Vulkane. Fotos: beate Rhomberg (7)

schnorcheln. Abends versammeln sich die Gäste des Resorts auf dem langen Holzsteg, um gemeinsam den traumhaften Sonnenuntergang zu bestaunen, bevor an den großen Tischen gemeinsam gegessen und anschließend geredet oder gespielt wird. Nur ungerne nehmen wir nach einer knappen Woche die Fähre, die uns ganz in den Norden Sulawesis bringt. 14 Stunden sind es diesmal und wir fahren über Nacht. Crewmitglieder vermieten für ein paar Rupiah ihre recht geräumigen Zimmer mit richtigen Betten. Wir schaffen es tatsächlich, eines der knapp zehn begehrten Zimmer zu bekommen und entkommen so der Nacht auf einer Matratze an Deck.

Manado, Lembeh, Bunaken

Ausgeschlafen gehen wir am nächsten Morgen von Bord und nehmen zusammen mit anderen Touristen ein Taxi, das uns in zehn Stunden bis nach Manado, der Hauptstadt Nordsulawesis, bringt, von wo aus wir die umliegenden Inseln Lembeh und Bunaken erkunden möchten. Zwischendurch machen wir eine Pause, versuchen uns mit ein paar Brocken Indonesisch, das sich als sehr leicht zu lernende Sprache herausstellt, mit den Einheimischen zu unterhalten und beobachten die Ziegen und Hühner, die in aller Ruhe auf der Straße stehen und nach Futter suchen. Es ist ein sehr entspanntes Leben auf Sulawesi. Die Menschen sind offen, sehr kontaktfreudig und hilfsbereit. Wer die nicht immer einfache Anreise in Kauf nimmt, kann hier unberührte Natur und eine der faszinierendsten Unterwasserwelten der Welt ganz ohne riesige Hotelanlagen genießen.

Lesen Sie nächste Woche im Reiseteil: Sri Lanka, Perle im Indischen Ozean.