Inselparadies im Indischen Ozean

Reise / 15.05.2015 • 11:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Inseln, Strand, Sonne, glasklares Wasser und Abenteuer pur im Norden Sulawesis.

reise. (VN-ber) Es ist das Highlight unserer Indonesienreise. Wir lassen Südsulawesi hinter uns und machen uns mit dem Bus auf die lange Reise auf die Togian Islands, eines der besten Tauch- und Schnorchelgebiete der Welt. Einen ganzen Tag dauert die aufregende Fahrt über Berge und kurvige Straßen, bis wir schließlich Poso erreichen, wo wir erst mal die Nacht verbringen. Am nächsten Morgen bringt uns ein Sammeltaxi in das kleine Örtchen Ampana, wo schließlich nach einer weiteren Nacht die Fähre zu den Togian Islands ablegt. Hunderte Kisten voller Früchte, Zucker und anderen Lebensmitteln werden in unser Schiff geladen, das nur alle paar Tage die Strecke zwischen Ampana und den Inseln fährt. Nicht viele Touristen nehmen den erschwerlichen Weg auf die Inseln in Kauf, umso ruhiger ist es in den wenigen, aber meist wunderschönen Unterkünften, die sich auf mehrere der Inseln im Golf von Tomini verteilen. Noch. Denn schon bald soll der Flughafen in Ampana eröffnen und Besuchern die Anreise deutlich erleichtern. Wir fahren vorbei an Mangroven und Felsen, die aus dem Meer ragen und mit Bäumen gesäumt sind, die bis ans Ufer reichen, Strände gibt es nur wenige. Als das Schiff zum zweiten Mal anlegt sind wir endlich am Ziel.

Ankunft auf den Togian Islands

In Katupat erwartet uns schon ein Guide, der uns mit unserem Gepäck in wenigen Minuten auf die winzige Insel bringt, auf der sich unsere Unterkunft befindet, wo wir einen der Holzbungalows direkt am Strand beziehen. Fünf Tage lang genießen wir hier nun das kristallklare Wasser, sehen unzählige Fische und Korallen in allen Farben beim Tauchen, schwimmen mit den imposanten Meeresschildkröten, lassen uns von den Köchinnen mit leckerem und abwechslungsreichem Essen verwöhnen, was, wie wir inzwischen wissen, keine Selbstverständlichkeit für Indonesien ist, und genießen das ruhige Inselleben. Mit Booten kann man zum Schnorcheln die verschiedensten Riffe anfahren oder auch einen Ausflug zu den Mangrovenwäldern, in eines der Dörfer oder dem sogenannten Jellyfish Lake machen. Vor Tausenden Jahren bildete sich dieser See, in dem Quallen eingesperrt wurden, die durch fehlende Feinde mit der Zeit ihre giftigen Tentakel verloren. So kann man heute völlig unbekümmert mit den faszinierenden Tieren schwimmen und