Um 1,9 Ringe Finale verfehlt

Sport / 15.05.2015 • 21:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Thomas Mathis Foto: hartinger
Thomas Mathis Foto: hartinger

Rang 16 für Thomas Mathis beim Schützen-Weltcup in den USA.

Fort Benning. (VN-jd) Nach dem perfekten Auftakt durch den Niederösterreicher Alexander Schmirl, der mit dem fünften Rang im Luftgewehr-Bewerb den ersten Quotenplatz für Österreichs Sportschützen für die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio holte, zeigte nun Thomas Mathis bei der zweiten Station des ISSF-Weltcups in Fort Benning groß auf. Der 25-jährige Hohenemser, der auf einen Start im Luftgewehr-Wettkampf verzichtete, klassierte sich mit Rang 16 im Kleinkaliber-Liegendbewerb mitten in der Weltklasse. In sechs Serien zwischen 103,5 und 105,0 Ringen und einer Gesamtzahl von 624,4 Ringen verfehlte Vorarlbergs Paradegewehrschütze das Finale der Top Acht um 1,9 Ringe. „Rang 16 und 1,9 Ringe am Finale vorbei erscheinen im ersten Moment zufriedenstellend. Doch mit etwas Glück wäre mehr möglich gewesen. In der dritten und sechsten Serie habe ich mit 103,5 bzw. 103,7 Ringen leider Punkte liegen gelassen“, so Mathis nach seinem ersten Weltcupeinsatz in dieser Saison.

Von einer guten, aber eben nicht optimalen Leistung seinen Schützlings sprach Landestrainer Wolfram Waibel jun.: „Die Dichte an der Spitze ist so enorm hoch, dass man bei einem Weltcup in allen 60 Schüssen nicht nur gut, sondern perfekt sein muss, um das Finale zu erreichen. Trotzdem kann und darf Thomas stolz sein auf seine Leistung“, betonte Waibel.

Zum Abschluss des USA-Weltcups wartet auf Mathis heute der Bewerb in der Kleinkaliber-Dreistellung.