Buben nach Sturz in tiefen Brunnen gerettet

Welt / 17.05.2015 • 22:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Gross-Siegharts. Eine Rettungsaktion mit glücklichem Ende hat es am Samstagnachmittag in Groß-Siegharts (Bezirk Waidhofen an der Thaya) gegeben. Ein vier- und ein zwölfjähriger Bub waren auf dem Grundstück der Nach­barin in einen zehn Meter tiefen Brunnen gestürzt. Die Kinder wurden zwar verletzt, hatten allerdings viele Schutzengel.

30 Einsatzkräfte

Die Besitzerin des Brunnens hatte die Nachbarskinder gesehen, als sie hinunterstürzten, konnte allerdings nicht mehr eingreifen und alarmierte sofort die Rettungskräfte, berichtete der Pressesprecher. Gegen 15 Uhr rückten drei Feuerwehren mit 30 Einsatzkräften aus. „Der Brunnen war mit Holzpfosten gesichert, aber aus noch nicht geklärten Gründen konnten sich die Buben dennoch Zutritt verschaffen.“ Im Brunnen mit einem Durchmesser von 1,40 Metern stand das Wasser knietief. „Der Zwölfjährige hat den Vierjährigen über Wasser gehalten“, berichtete ein Retter.

Die Einsatzkräfte seilten sich zur Rettung der beiden Kinder, die mit Abschürfungen und unterkühlt ins Spital gebracht wurden, ab. Außerdem standen die Buben unter Schock. „Die Rettungskette hat super funktioniert, für die Einsatzkräfte ein wirkliches Glücksgefühl“, so der Pressesprecher.