Harder Befreiungsschlag

Sport / 17.05.2015 • 22:06 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Wichtige drei Punkte im Abstiegskampf für den FC Hard. Piero Minoretti (m.) kann hier von zwei Neumarktern nicht vom Ball getrennt werden. Foto: shourot
Wichtige drei Punkte im Abstiegskampf für den FC Hard. Piero Minoretti (m.) kann hier von zwei Neumarktern nicht vom Ball getrennt werden. Foto: shourot

Mit dem 6:2-Kantersieg gegen Neumarkt verlässt die Schnellrieder-Elf die rote Zone.

hard. Kollektives Durchatmen beim FC Hard: Mit dem auch in dieser Höhe verdienten 6:2-Heimsieg gegen den TSV Neumarkt gelang der Schnellrieder-Elf der schon lange fällige Befreiungsschlag. Aufgrund des klar besseren Torverhältnisses überholten die Harder mit dem Sieg den FC Bizau in der Tabelle und fahren somit wesentlich selbstbewusster zur „Abstiegsschlacht“ am kommenden Samstag in den Bregenzerwald. Selbstbewusster deshalb, weil Markus Grabherr, Semih Yasar und Co. zum einen von der ersten Minute an gegen die Salzburger unbedingten Siegeswillen an den Tag legten und zum anderen ihre Torchancen wesentlich effektiver als zuletzt nützten.

Zweifacher Doppelpack

Der Torreigen begann bereits in der achten Spielminute, als Metin Batir mit einem platzierten Flachschuss für das erlösende 1:0 sorgte. Der spielstarke Mittelfeldregisseur Semih Yasar sorgte noch vor dem Wechsel mit einem Doppelpack (20./45.+1) für die Vorentscheidung.

Die Gäste? Mit dem 0:3 zur Pause war die Luft bei den Salzburgern natürlich etwas draußen, dennoch zeigten sie in Ansätzen ihre Klasse. Wie etwa beim herrlichen Freistoßtreffer von Patrick Mayer (49.). Aber spätestens mit dem 4:1 (55.) durch Routinier Christoph Fleisch per Foul­elfmeter war der kleine Hoffnungsschimmer der Gäste wieder erloschen. Mit einem weiteren Doppelpack innert drei Minuten (62./65.) machte Außenstürmer Sebastian Santin vor 300 begeisterten Zuschauern das halbe Dutzend voll.

Der ausgezeichneten Stimmung im Waldstadion tat dann auch der 6:2-Ehrentreffer durch Christoph Hübl, was zugleich auch der Endstand war, keinen Abbruch. „Auch in dieser Höhe geht der Sieg mehr als in Ordnung“, freute sich Hard-Trainer Oliver Schnellrieder sichtlich. „Endlich wieder einmal konnten wir unsere Chancen in Treffer ummünzen, das war zuletzt bekanntlich ja leider viel zu selten der Fall. Wir haben es jetzt wieder selber in der Hand und können den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen.“