Eine Plattform gegen die Radikalisierung

Vorarlberg / 18.05.2015 • 22:28 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
LR Schwärzler: „Konsequentes Vorgehen.“  Foto: VN/Hartinger
LR Schwärzler: „Konsequentes Vorgehen.“ Foto: VN/Hartinger

Bregenz. Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Paris hat die Landesregierung die Einrichtung einer „Plattform Sicherheit“ und einer „Plattform Prävention/Deradikalisierung“ beschlossen, um die Bedeutung und mögliche Auswirkungen dieser Ereignisse für Vorarlberg zu untersuchen und konkrete Maßnahmen auszuarbeiten. Durch die beiden Plattformen hat die Zusammenarbeit zwischen Sicherheitseinrichtungen und Behörden sowie Akteuren aus dem Jugend-, Sozial- und Integrationsbereich enorm gewonnen, betonten Landesrat Erich Schwärzler und Landesrätin Katharina Wiesflecker am Montag in einer ersten Zwischenbilanz.

Enge Vernetzung

Für beide Regierungsmitglieder ist klar, dass im Umgang mit dem Thema Radikalisierung und Gewaltbereitschaft sowohl konsequentes Handeln der Exekutive als auch verstärkte Prävention und Sensibilisierung in allen Teilen der Zivilgesellschaft erforderlich sind. Dementsprechend brauche es eine enge Vernetzung aller zuständigen und betroffenen Stellen.