Kein Entkommen für die Volksbank-Rebellen

Markt / 18.05.2015 • 22:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien. (VN) Finanzminister Hans Jörg Schelling hat laut Sitzungsteilnehmern am Montag auch von den Volksbanken-Rebellen Zusagen einholen lassen, dass er „von allen“ Volksbanken einen mehrfach eingeforderten, 300 Millionen Euro schweren Teil der ÖVAG-Rettungshilfe zurückbekommt. Demnach auch von den drei Instituten, die am neuen Verbund nicht teilnehmen wollen. „Alle zahlen mit“, sagte Volksbanken-Verbandsanwalt Christian Pomper nach dem Gespräch. „Auch jene Primärbanken, deren Generalversammlungen keine Beschlüsse zum neuen Verbundvertrag fassten.“ Das sei für ihn die wichtigste Nachricht von der Sitzung im Finanzministerium. Der Steuerzahler falle nicht um sein Geld um. Zum Konstrukt für diese Rückzahlung gibt es noch nichts Finales.

Dem Vernehmen nach können die „Rebellen“ – also die verbund-neu- und fusionsunwilligen Volksbanken Almtal, Gmünd, Westkärnten-Osttirol – schwer aus ihrer Verpflichtung flüchten, weil es für die Rückzahlung eine Solidarhaftung der Volksbanker aus den alten Verträgen gibt.