Portierhaus am Garnmarkt – Schandfleck oder Kult?

Vorarlberg / 18.05.2015 • 19:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In welcher Form das Haus renoviert und in weiterer Folge genutzt werden kann, steht derzeit noch nicht fest.  Foto: Privat
In welcher Form das Haus renoviert und in weiterer Folge genutzt werden kann, steht derzeit noch nicht fest. Foto: Privat

Das alte Pförtnerhäuschen am Garnmarkt könnte bald in neuem Glanz erstrahlen.

götzis. (ver) Zerbrochene Glasscheiben, eine bröckelnde Fassade und Unmengen von Müll im Inneren. Das ehemalige Pförtnerhäuschen am Eingang zum Götzner Garnmarkt ist schon lange keine Augenweide mehr. „Dieser Schandfleck sollte renoviert oder entfernt werden“, forderte Nutzer german.maier im Bürgerforum. „Abreißen wäre sehr schade“, meint ein weiterer User. Er schlägt vor, das „Kultobjekt“ im Rahmen einer Bürgerinitiative renovieren zu lassen. „Macht Spaß und ist für alle ein Vorteil“, ergänzt er.

Nach Ansicht von Nutzer „Mike“ gibt es in Götzis hingegen wichtigere Projekte als das angesprochene Pförtnerhäuschen. Als Beispiel nennt er die Schaffung von Grünanlagen im Ortszentrum.

Auf Anfrage bei der zuständigen Immobiliengesellschaft ZM3 erklärte Thomas Fink, dass aktuell ein Architekt mit der örtlichen Maßaufnahme des angesprochenen Pförtnerhäuschens beauftragt sei. Mit diesen Ergebnissen soll im Anschluss ein baulicher Vorschlag erarbeitet werden.

Wie das kleine Haus am Garnmarkt in Zukunft genutzt werden soll, sei derzeit aber noch offen. Zunächst müsse abgeklärt werden, in welcher Form das Haus renoviert werden könne.