Schwerste Katastrophe in Nepals Geschichte

Welt / 18.05.2015 • 22:42 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Drei Frauen stehen neben den Trümmern ihrer Häuser in der Stadt Bhaktapur.  Foto: EPA
Drei Frauen stehen neben den Trümmern ihrer Häuser in der Stadt
Bhaktapur. Foto: EPA

kathmandu. Die Zahl der Toten bei dem schweren Erdbeben und seinen Nachbeben in Nepal ist auf mehr als 8600 gestiegen, damit ist es die opferreichste Katastrophe in der Geschichte des Landes. Im Jahr 1934 waren bei einem schweren Beben in Nepal rund 8500 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten des jüngsten Bebens sind nach Polizeiangaben vom Montag auch 79 Ausländer. Zu 112 Ausländern besteht demnach auch weiterhin kein Kontakt. Ganz in der Nähe des größten Nachbebens wurden zahlreiche Überlebende, die Hilfsgüter holen wollten, von einem Erdrutsch verschüttet. Ein Team grabe nach den Vermissten, sagte ein Polizeisprecher. Lokale Medien berichteten, etwa 100 Menschen könnten unter den Erdmassen liegen.Das Nationale Seismologische Zentrum Nepals hat in den vergangenen drei Wochen um die 250 Nachbeben verzeichnet.