Zahlreiche Opfer nach Erdrutsch

Welt / 18.05.2015 • 22:42 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Bogota. Durch einen massiven Erdrutsch sind im Nordwesten Kolumbiens mindestens 48 Menschen ums Leben gekommen und Dutzende verletzt worden. Nach Behördenangaben von Montag galten rund 50 Bewohner noch als vermisst.

Der Erdrutsch, der durch andauernde heftige Regenfälle ausgelöst wurde, ereignete sich am Montagmorgen (Ortszeit) im knapp 20.000 Einwohner zählenden Ort Salgar im Departamento Antioquia. Die Bürgermeisterin Olga Osorio sagte, der Strom aus Geröll und Wasser habe in einer Schlucht alles mit sich gerissen und den Ortsteil Santa Margarita praktisch von der Landkarte getilgt. Die Zahl der Opfer werde vermutlich noch steigen.