Boem war im Sprint stark

Sport / 19.05.2015 • 21:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Nicola Boem gibt Matteo Busato das Nachsehen. Foto: AP
Nicola Boem gibt Matteo Busato das Nachsehen. Foto: AP

Porte büßte nach Defekt auf Flachetappe drei Minuten ein.

Forli. Nicola Boem hat sich den Sieg auf der 10. Etappe des Giro d’Italia gesichert. Der Radprofi des Bardiani-Teams setzte sich nach 200 km von Civitanova Marche nach Forli im Sprint einer vierköpfigen Spitzengruppe vor seinem italienischen Landsmann Matteo Busato durch. Der Australier Richie Porte, Teamkollege von Bernhard Eisel, büßte als bisheriger Gesamt-Dritter wegen fremder Hilfe mehr als drei Minuten ein. Boem feierte seinen bisher größten Sieg, Alberto Contador verteidigte im 18 Sekunden zurückliegenden Hauptfeld das Rosa Trikot des Spitzenreiters einmal mehr mit Erfolg. Er führt weiterhin drei Sekunden vor dem Italiener Fabio Aru.

Porte wurde bestraft, weil ihm nach einem Defekt sechs Kilometer vor dem Ziel sein für die Orica-Equipe fahrender Landsmann Simon Clarke das Vorderrad gewechselt hatte. Derartige Hilfe ist laut Reglement aber nur zwischen Teamkollegen gestattet.