Geschlechter-­Klischees

Leserbriefe / 19.05.2015 • 19:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Was in aller Welt bewegt Frau Minister Heinisch-Hosek dazu, alle Schulkinder einer massiven, staatlichen Zwangs-Sexualisierung auszusetzen?

Sie ist der Gender-Ideologie aufgesessen! Diese Ideologie, die keineswegs aus einem Bedürfnis der breiten Bevölkerung heraus entstanden ist, sondern sich als „Down Under“-Bewegung präsentiert, hat das erklärte Ziel absoluter Individualität und Freiheit und absoluter Pluralität, was die unterschiedlichsten Formen des Zusammenlebens betrifft – und zieht in den Kampf gegen ein vermeintliches Geschlechter-Klischee! Dazu sei auf die Ergebnisse des norwegischen Komikers und Soziologen Harald Eia verwiesen, der sich aufmachte und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen befragte: Haben Geschlechterrollen eine naturwissen­schaftlich begründbare Ursache?

Die Studie des US-Psychologen Richard Lippa erwies sich als besonders aussagekräftig. Sie zeigte, dass sich Geschlechterrollen weltweit überall sehr ähnlich sind, was den Schluss zulässt, dass bei derartigen Übereinstimmungen zweifellos von einer biologischen Ursache gesprochen werden kann! Last but not least sind es immer noch Frauen, die Kinder bekommen, sie zu stillen imstande sind und deren Präsenz in der kindlichen Entwicklung eine überaus bedeutende Rolle spielt.

Eias journalistische Recherchen führten mit dazu, dass das norwegische Gender-Institut geschlossen und die jährliche Subvention von 7,6 Millionen Euro nicht mehr gewährt wurde – wegen Mängeln bei sach- und fachgerechter Bewertung. Ein nachahmenswertes Beispiel, finde ich. Und Sie?

Christine Walch,
Brunnengarten 1,

Ludesch