Kühl sparen bei Rupp

Markt / 19.05.2015 • 20:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die zwei stärksten Mobilkräne Vorarlbergs heben die neue Kühlanlage auf das Dach des Rupp-Stammwerkes in Hörbranz.  Foto: Schramm    
Die zwei stärksten Mobilkräne Vorarlbergs heben die neue Kühlanlage auf das Dach des Rupp-Stammwerkes in Hörbranz. Foto: Schramm    

Die Privatkäserei Rupp investiert knapp eine halbe Million Euro in eine moderne Kühlung.

Hörbranz. (VN) Das Firmengelände der Privatkäserei Rupp war dieser Tage Schauplatz einer spektakulären Aktion: Die zwei stärksten Mobilkräne des Landes hievten einen 18 Tonnen schweren 40-Fuß-Container mit einer hochmodernen Ammoniak-Kühlanlage von Cofely auf das Dach des 2008 eröffneten Rupp-Stammwerkes in Hörbranz.

Die neue Anlage stellt eine Investition von knapp einer halben Million Euro dar und zeichnet sich durch effiziente Energienutzung aus. Die Umwelt profitiert aber nicht nur durch den geringeren Strombedarf, sondern auch durch das neue Kühlmittel Ammoniak, dessen Ozonabbau- bzw. Treibhauspotenzial gleich null ist. In Summe werden jährlich 18 Tonnen CO2 eingespart. Die Stromersparnis entspricht dem Bedarf von 200 Haushalten.

Technisch spielt die Anlage alle Stücke: mit 720 Kilowatt ist sie eines der stärksten Aggregate im Land. Der Einbau der kompletten Anlage (je zwei Verdichter mit Motoren, Elektrik, Sicherheitstechnik usw.) in einen Container reduziert den Aufwand vor Ort. Die Leistungszahl ist mehr als doppelt so gut wie jene der Vorgängeranlage und liegt bei 4,4. Anders gesagt: Mit einem Kilowatt elektrischer Leistung können über vier Kilowatt Kälteleistung zur Verfügung gestellt werden.

Frank Gmeinder, Service- und Betriebsleiter von Lieferant Cofely, zeigt sich zufrieden: „Mit dieser Anlage verfügt Rupp über die ökonomisch und ökologisch bestmögliche Kühlung.“ Ebenso zuversichtlich ist der Energiebeauftragte von Rupp, Josef Degasper: „Diese Lösung ist sowohl umwelt- als auch produktionstechnisch zukunftssicher!“