Musiktheatertage mit sieben Uraufführungen

Kultur / 19.05.2015 • 22:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die Bundeshauptstadt braucht unbedingt noch ein Festival,
meinen Thomas Desi und Georg Steker.

Wien. Dank einer vierjährigen Konzeptförderung der Stadt Wien (190.000 Euro jährlich) könne das international ausgerichtete Festival für neues Musiktheater im Meidlinger Kabelwerk zumindest bis 2017 jährlich veranstaltet werden, sagte Georg Steker. Der Slogan laute „Eine Art Oper“, so Thomas Desi, da das Format Musiktheater jedes Mal neu definiert werden müsse. In jedem Fall sei aber Nähe zum Publikum angestrebt. Gestartet wird am 27. August mit „Pizzeria Anarchia“, einer von Michela Lucenti inszenierten interdisziplinären Verbindung aus Musik- und Tanztheater zum Thema Gentrifizierung, dem gleich drei Produktionen gewidmet sind. Die Musik stammt vom Deutschen Michael Emanuel Bauer. In „disPLACE“ (Musik von Raquel-Garcia Tomas und Joan Magrane Figueras) und „Re-volt Athens“ (Musik: Tilemachos Moussas) geht es um Stadtentwicklung am Beispiel von Barcelona und Athen.

Außerdem stehen mehrere Kurzstücke auf dem Programm. Steker: „Bei uns dürfen alle unter 25 Jahren dem Festival kostenfrei beiwohnen, so oft sie wollen.“