Orbán will über die Todesstrafe sprechen

Politik / 19.05.2015 • 22:49 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Strassburg. Der ungarische Regierungschef Viktor Orbán hat seine umstrittenen Aussagen über die Todesstrafe und über ein Referendum bezüglich Migration und Terrorismus verteidigt. Im EU-Parlament in Straßburg wandte sich Orbán am Dienstag dagegen, nicht über das Thema Todesstrafe sprechen zu dürfen. „Ungarn hat nie ein Abkommen unterzeichnet, worüber es sprechen darf und worüber nicht“, verteidigte er die Debatte über die Todesstrafe. EU-Kommissionsvize Frans Timmermans drohte Orban im Falle der Wiedereinführung der Todesstrafe Sanktionen an.