Kampf mit der Quote: Wohnungen gesucht

VN Titelblatt / 20.05.2015 • 22:56 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

In Vorarlberg fehlen derzeit 180 Asylplätze. Aber der Bedarf wird noch weiter steigen.

Schwarzach. Zu 89 Prozent erfüllt Vorarlberg aktuell die selbst auferlegte Asylquote und ist damit österreichweit Schlusslicht. Das Land muss eigentlich 4,4 Prozent aller Asylwerber in Österreich aufnehmen, 180 fehlen derzeit auf dieses Ziel. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) geht davon aus, dass sich das Land auf 2200 Flüchtlinge im Jahr 2015 einstellen muss. Der Bedarf wird also weiter steigen. Bis Anfang Juli will Landesrat Erich Schwärzler (ÖVP) die Quote wieder erfüllen. Einzig: Es mangelt an Platz. Verhandlungen mit den Gemeinden laufen, auch Wohnungen für mittlerweile anerkannte Flüchtlinge sind schwer zu finden. Container kommen dennoch nicht infrage und Zeltstädte „hoffentlich auch nicht“, sagt Schwärzler. /A3