Lebensmittel
aus den USA

Leserbriefe / 20.05.2015 • 19:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Es wird ohnehin bereits nach den USA geliefert. Wenn auch vielleicht das eine oder andere Produkt leichter in die USA geliefert werden kann, heißt das aber auch wiederum nur Arbeitsplatzabbau in Europa. Das Problem ist, wir akzeptieren die gegenseitigen Standards. Amerikanische Firmen wollen schon lange ihre Lebensmittel nach Europa liefern. Überproduktion durch riesige Farmen. Niedrige Steuern in den USA. Durch die deutlich niedrigeren Produktionskosten in den USA wird der Markt in Europa überschwemmt mit amerikanischen Lebensmitteln. Das heißt, viele Bauern, viele Betriebe in der Lebensmittelindustrie sperren in Europa zu. Möglicherweise wird es auch billigere Lebensmittel in unseren Geschäften geben. Das heißt, wer nicht zu Produkten, die gentechnisch verändert, mit künstlichen Farbstoffen gefärbt, mit Wachstumshormonen belastet sind, greift, muss mehr bezahlen. Weniger Arbeitsplätze in der Industrieproduktion und in der Landwirtschaft. Dafür bekommen wir Lebensmittel, die noch mehr voll mit den Giften der chemischen Industrie sind. Sicher haben die Leute beim Einkaufen die Wahl, ob sie die Lebensmittel aus den USA kaufen oder nicht. Aber es gibt viele Menschen, die sich diese Wahl nicht leisten werden können.

Arno Metzler,

Dr.-A.-Schneider-Straße 34a,

Dornbirn