Millionenaufwand für die Wasserinfrastruktur

Vorarlberg / 20.05.2015 • 19:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Land hilft Gemeinden­ beim Ausbau der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung.

Bregenz. Für zehn Gemeindeprojekte im Siedlungswasserbau hat die Landesregierung jetzt insgesamt 1,25 Millionen Euro an Fördermitteln freigegeben. „Für die Attraktivität einer Gemeinde und für die Lebensqualität der Bürger ist ein gut ausgebautes Wasserversorgungs-und Abwasserbeseitigungsnetz eine unverzichtbare Grundausstattung. Investitionen in die Infrastruktur haben daher auch eine hohe Priorität“, bekräftigen Landeshauptmann Markus Wallner und Wasserwirtschaftsreferent LR Erich Schwärzler, dass die Kommunen weiter auf die Unterstützung durch das Land bauen können.

Wasserqualität sichern

Bevölkerungswachstum und die intensive gewerbliche und industrielle Nutzung der Wasserressourcen in Vorarlberg erfordern laufende Anstrengungen, um eine gute Wasserqualität zu sichern. „Es ist unsere Pflicht, dafür zu sorgen, dass der Wasserreichtum unseres Landes auch kommenden Generationen zugute kommt“, erklärt Landesrat Schwärzler. Die Verantwortung für das Wasser soll auch weiterhin bei den öffentlichen Einrichtungen wie Gemeinden, Genossenschaften und Verbänden liegen, ergänzt der Landeshauptmann.

Die vom Land zugesagten Mittel fließen in den Ausbau von Wasserversorgungsanlagen in den Gemeinden Nenzing (rund 279.000 Euro), Frastanz (rund 320.000 Euro) und Bregenz (rund 80.000 Euro). In den Gemeinden Fontanella (66.000 Euro), Hard (83.000 Euro), Riefensberg (70.000 Euro), Koblach (87.000 Euro), Möggers (30.200 Euro), Mittelberg (rund 140.000 Euro) und in der Region Hohenems (91.000 Euro) werden Kläranlagen errichtet oder erneuert.