Bianchi: Phase der Stagnation

Sport / 21.05.2015 • 19:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Monte Carlo. Der Zustand des vor rund sieben Monaten schwer verunglückten Formel-1-Fahrers Jules Bianchi ist unverändert kritisch, mit wenig Hoffnung auf Besserung. „Wir befinden uns in einer Phase der Stagnation. Die neurologische Entwicklung ist natürlich nicht so, wie sich das eine Familie wünschen würde“, sagte Bianchis Vater Philippe in einem Interview mit dem Fernsehsender Canal+ im Vorfeld des Großen Preises von Monaco. Im Fürstentum war Jules Bianchi 2014 als Neunter zum ersten Mal in die Punkteränge gefahren.

„Das Wichtigste für mich ist: Jules ist am Leben. Zu wissen, dass er sich ins Leben zurückkämpfen will, das gibt uns viel Kraft“, sagte Philippe Bianchi. Allerdings gestand er auch ein: „Im Grunde hat das normale Leben für uns am 5. Oktober aufgehört. Sein Zustand bestimmt unseren Tagesablauf. Wir wachen am Morgen auf, wir denken sofort an Jules, wir denken ans Leben, aber wir wissen auch, dass alles passieren kann, also denken wir auch an das Schlimmste. Es ist furchtbar.“