Forscher entdecken neue Schätze der Natur

Welt / 21.05.2015 • 22:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Phyllodesmium acanthorhinum, eine aufregend gefärbte Schnecke lebt im Meer vor Japan und ist 17 bis 28 Millimeter groß.  RTS
Die Phyllodesmium acanthorhinum, eine aufregend gefärbte Schnecke lebt im Meer vor Japan und ist 17 bis 28 Millimeter groß. RTS

Washington. Jeden Tag werden auf der Erde neue Arten entdeckt. Darunter sind auch Tiere und Pflanzen, die Wissenschafter in Erstaunen versetzen. Die State University of New York in Syracuse im Norden des Bundesstaates veröffentlicht jedes Jahr die „Top Ten“ der bizarrsten Arten. Mit dabei sind 2015 eine Spinne, die auf der Flucht Rad schlägt, ein lebendgebärender Frosch, ein nestbauender Fisch oder eine 1,50 Meter hohe Pflanze, die Mexikanern für Weihnachtsprozessionen dient, der Wissenschaft aber unbekannt war. Auch ein mysteriöser Tiefseebewohner, der gerade einmal einen Zentimeter groß ist und in 1000 Meter Tiefe vor der Küste Australiens lebt, ist unter den „Top Ten“. Der Winzling, der wie ein Pilz aussieht, stellt die Wissenschaft vor ein Rätsel. Ist Dendrogramma enigmatica verwandt mit Quallen oder Korallen? Oder gehört der Tiefseebewohner gar einem neuen Stamm an? Wenige Lebewesen lassen so viele Fragen offen wie dieses.