WHO: Rückschlag im Kampf gegen Ebola

Welt / 21.05.2015 • 22:51 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Freetown, Monrovia. Der Kampf gegen die Ebola-Epidemie hat in Sierra Leone und Guinea einen Rückschlag erlitten: Vergangene Woche infizierten sich in den beiden westafrikanischen Ländern 35 Menschen mit dem Virus, das ist der höchste Wert seit mehr als einem Monat, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit. In der Woche davor waren in den beiden Ländern lediglich neun neue Fälle bestätigt worden.
Allein in Guinea, wo die Epidemie im Dezember 2013 ausgebrochen war, wurden in der vergangenen Woche 27 neue Fälle gemeldet, 20 mehr als in der Vorwoche. In Sierra Leone, das darauf hoffte, ebenso wie Liberia bald für Ebola-frei erklärt zu werden, stieg die Zahl der Neuinfektionen von zwei auf acht.