Das Gymnasium wird zum Auslaufmodell

VN Titelblatt / 22.05.2015 • 23:00 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Vorarlberg will künftig auf die gemeinsame Schule für 10- bis 14-Jährige setzen.

bregenz. Nach zweijähriger Forschung steht nun fest: Vorarlberg will in den kommenden acht bis zehn Jahren die gemeinsame Schule für die 10- bis 14-Jährigen auf Schiene bringen. Das Gymnasium gerät zum Auslaufmodell. Damit reagiert das Land auf eine Empfehlung von Bildungsexperten, die der frühen Differenzierung eine klare Absage erteilt haben. Die gemeinsame Schule soll mehr Chancengleichheit und dank eines individualisierten Unterrichts auch bessere Lern­erfolge bringen. Das derzeit praktizierte zweigliedrige System wird als nicht mehr zur Schulrealität passend bezeichnet. Zu viel Bildungs­potenzial bleibe dadurch ungenutzt. Die Reaktionen auf das Ergebnis des Forschungsprojekts sind durchwegs, aber nicht nur positiv. /A4