Fiskus will 1,5 Milliarden von Bernie Ecclestone

Sport / 22.05.2015 • 20:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

London. Formel-1-Chef Bernie Ecclestone muss sich erneut gegen immense Steuer-Nachforderungen in England wehren. Die Finanz will vom 84-Jährigen über eine Milliarde Pfund (rund 1,5 Mrd. Euro), die aus seiner
Beziehung zum einstigen Familienfonds „Bambino“ fällig geworden sein sollen. Ecclestone kämpft mit Anwälten dagegen an und beruft sich auf eine Einigung aus dem Jahr 2008.

In einem Statement aus Ecclestones Londoner Büro wurde festgehalten, dass man vom Fiskus erwarte, dass er sich entsprechend dieser Vereinbarung verhalte. Er verstehe nicht, warum die einstige Vereinbarung bezüglich des in Liechtenstein beheimateten „Bambino Trusts“ von der Finanzbehörde wieder aufgehoben worden sei, sagte Eccle­stone in Monaco.

„Es ist alles so kompliziert, deshalb weiß ich nicht genau, was wir gemacht haben und was nicht. Die einzige Möglichkeit, das zu klären, sind die Aktionen, die meine Anwälte nun setzen“, erklärte der Brite. „Ich habe alle Steuern, die zu begleichen sind, auch bezahlt“, betonte er.