Gratulation zum Geburtstag

Vorarlberg / 22.05.2015 • 16:47 Uhr / 7 Minuten Lesezeit

Amalie Bucher (100)

Mäder. Amalie wurde ihren Eltern Bernhard (1875–1963) und Maria Heeb-Büchel (1880–1972)

als zweitjüngstes

Kind von sechs Geschwistern

am 24. Mai 1915 in Ruggell geboren. Sie verbrachte ihre Jugendzeit in ihrem Elternhaus, Nr. 49 an der Dorfstraße in Ruggell, und musste, wie damals üblich, schon früh im elterlichen Landwirtschaftsbetrieb mithelfen. Sie erlebte die große Rheinüberschwemmung im Jahre 1927 als 12-jähriges Mädchen mit. Mit kleinen Unterbrüchen arbeitete sie bis zu ihrem 30. Lebensjahr daheim im Haushalt und in der Landwirtschaft. 1945 heiratete sie Walter Bucher, und im selben Jahr kam auch ihr einziges Kind Maria zur Welt. Sie verbrachte mit ihrem Mann und ihrer Tochter Maria gemeinsam 17 schöne Jahre in Altstätten. Leider verstarb ihr Mann Walter an einer unheilbaren Krankheit im Alter von nur 50 Jahren. Vier Jahre später heiratete ihre Tochter Maria und zog nach Mäder.

In den darauffolgenden drei Jahren erblickten drei Enkelkinder das Licht der Welt. Dies war auch der Grund, dass Amalie im August 1969 von Altstätten nach Mäder zog. Die drei Enkel Oliver, Janine und Petra wurden von ihr fürsorglich und liebevoll betreut. Sie übernahm auch den gesamten Haushalt, um ihre Tochter und deren Mann Herbert tatkräftig zu unterstützen. Mit ihrer einzigen Schwester Balbina hatte Mali eine ganz innige Beziehung, und deshalb verbrachten die zwei Schwestern auch sehr viel Zeit miteinander.

Dass sie miterleben durfte, wie ihre Urenkel Hendrik, Celine, Manuel und Carmen nach und nach geboren wurden, war für sie ein Riesengeschenk. Mittlerweile ist Mali schon 46 Jahre in Mäder wohnhaft und wird von ihrer Tochter Maria und deren Mann Herbert seit ein paar Jahren bestens betreut und gepflegt. In diesem Sinne gratulieren diese der lieben Jubilarin, Mama, Oma und Uroma zu ihrem 100. Geburtstag herzlich und wünschen ihr alles Gute und vor allem noch ganz viel Gesundheit!

Karl Stadelmann (90)

Hard. Im Holzlütweg kann morgen, am Pfingstsonntag, der allseits bekannte und
geschätzte

Trafikant in Ruhe, Herr Karl Stadelmann, die Vollendung

seines 90. Lebensjah-

res gebührend feiern. Karl machte nach der Volksschule bei der Deutschen Reichspost in Bregenz eine Lehre und besuchte nebenher noch die kaufmännische Berufsschule. Er kam in verschiedenen Ländern in Europa zum Kriegseinsatz und wurde 1943 in Südtirol schwer verletzt. Er verlor für immer sein Augenlicht und wurde nach Wien in das Blindenlazarett gebracht, wo er auch eine Blindenausbildung erhielt. Der Jubilar hat trotz des schweren Schicksalsschlages den starken Lebenswillen nie verloren. 1959 eröffnete er in der Harder Gerbe mit viel Stolz seine eigene Tabaktrafik, die er bis zu seiner Pensionierung 1985 betrieb. Heute betreibt diesen Kiosk sein Sohn Markus ebenfalls sehr erfolgreich.

Am 15. September 1957 heiratete der Jubilar die St. Gallerin Martha Dudle, die ihn zum glücklichen Vater von Markus machte. Seine Gattin brachte das Mädchen Renate mit in die Ehe, die er sofort wie seine eigene Tochter in sein Herz schloss. Heute ist er stolzer Opa und Uropa von sechs Enkel- und fünf Urenkelkindern, die ihm viel Freude bereiten. Im März 2011 verstarb leider seine Gattin, was für alle einen sehr schmerzvollen Verlust bedeutete. Heute kümmert sich seine Tochter Renate mit viel Liebe und Fürsorge um ihn. Einen großen Teil seiner Freizeit investierte Karl in die Landesgruppe Vorarlberg des Verbandes der Kriegsblinden Österreichs, wo er als Schriftführer und Obmannstellvertreter bis zu dessen Auflösung im Jahre 2003 aktiv war.

Seine ganze Familie und alle, die den Jubilar kennen und mögen, wünschen ihm zum runden Geburtstag das Allerbeste und dass er seinen Lebensabend noch viele Jahre bei guter Gesundheit genießen kann.

Rudolf Frick (75)

Bürs. In der Werkstraße wird heute im Hause Frick der Geburtstag des Jubilars gebührend gefeiert. Herr Frick wurde in Bürs geboren und machte nach dem Pflichtschulab-

schluss die Lehre als Maschinenmechaniker, die er mit der Gesellenprüfung abschloss. Nach vier Jahren wechselte er zur Firma Getzner und wurde nach einem Jahr zum Bundesheer nach Salzburg einberufen. Nach Absolvierung der Militärzeit arbeitete Herr Frick sechs Jahre in seinem angestammten Beruf in Eislingen in Deutschland. Bei der Firma Hilti in Liechtenstein setzte er seine berufliche Laufbahn bis zu seiner Pensionierung fort. 1965 gab er seiner Berta Wallmann aus Salzburg das Jawort. Sie schenkte ihm die Söhne Wolfgang und Gerhard. Mittlerweile ist er stolzer Opa von zwei Enkelkindern, zu denen er wunderbare Kontakte pflegt. In seiner privaten Werkstätte bastelt der Jubilar für seine Enkel kunstvolles Holzspielzeug, wie Traktoren und Zuggarnituren.

Von 1971 bis 1974 wurde in der Werkstraße ein Eigenheim errichtet. „Was wir selbst an Arbeiten erledigen konnten, haben meine Frau, mein Vater und ich gemacht“, erzählt der Jubilar rückblickend. Gerne unternimmt er mit seiner Frau und dem eigenen Wohnwagen Reisen. Acht Mal war das Ehepaar bereits über die Sommermonate in der Toskana und besuchte unter anderem die Städte Florenz, Siena, Pisa und die Insel Elba. Seit fünf Jahren verbringen die Fricks ein paar Urlaubswochen am Gardasee und genießen das gemütliche Ambiente am See. Gerne trifft sich der Jubilar mit dem „Raucherclub“ und freut sich über gesellige Zusammenkünfte mit seinen Kollegen. Dass bei diesen Treffen auch das Jassen eine wichtige Rolle spielt, begeistert den Jubilar besonders.

Mountainbiken, Skifahren und Figlfahren hat er inzwischen teilweise aufgegeben, aber er freut sich über die Pensionistenveranstaltungen der Firma Hilti in Liechtenstein, die ihre ehemaligen Mitarbeiter zu Ausflügen und Veranstaltungen einlädt. Heute werden sich die Geschwister, Kinder, Schwiegerkinder und Enkel einfinden, um dem Bruder, Papa und Opa herzlich zu gratulieren und ihm für die Zukunft noch viele aktive Jahre wünschen.