Grünes Licht für den Lingenauer Millionenbau

Markt / 22.05.2015 • 22:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
So soll der Bau ausschauen: 3D-Modell des Meusburger-Produktionsstandorts in Lingenau.  
So soll der Bau ausschauen: 3D-Modell des Meusburger-Produktionsstandorts in Lingenau.  

Meusburger hat mit Bauvorbereitungen begonnen. 50 Arbeitsplätze entstehen.

Lingenau. (VN-reh) Fast genau vor drei Jahren begann der Wolfurter Normteile-Spezialist Meusburger die Planungsphase für den zweiten Produktionsstandort in Lingenau. Zunächst war der Baubeginn für 2013, der Einzug für 2014 vorgesehen, immer unter der Prämisse „sofern die Pläne bewilligt werden“. Nun – nach eingehender Planungsphase und Abschluss der Behördenverfahren – erfolgt der ersehnte Startschuss für das Millionenprojekt vis-à-vis des Käsekellers.

Meusburger hat mit den Bauvorbereitungen bereits begonnen. Die Baureifmachung mit Kanal und Aushub ist im Gange. Bis Anfang nächsten Jahres wird die Produktionshalle fertiggestellt sein. Im Sommer 2016 folgt die Einrichtung eines modernen Maschinenparks. Bis 2020 investiert das weltweit tätige Unternehmen rund 20 Millionen Euro in den Bregenzerwälder Standort mit einer Produktionsfläche von 4300 Quadratmetern.

Wachstum und Dankeschön

Für den Neubau ist dabei nicht ausschließlich das stetige Wachstum der Grund. Vielmehr sieht man den Zweitstandort als Dank an die Bregenzerwälder Mitarbeiter und setzt damit ein klares Bekenntnis zur regionalen Wertschöpfung. In Lingenau werden künftig die Sonderbearbeitungen passieren. Hochqualifizierte Fachkräfte sollen hier auf modernsten Maschinen alle Anliegen rund um die zerspanende Fertigung für den Werkzeug-, Formen- und Maschinenbau bearbeiten. Angefangen werden soll mit 50 Mitarbeitern. Der weitere Ausbau ist abhängig von verfügbaren Fachkräften aus der Region. „Wir haben in den letzten Jahren sehr viel in die Lehrlingsausbildung investiert, um unseren steigenden Fachkräftebedarf abzudecken“, erklärt Guntram Meusburger, Geschäftsführer von Meusburger. Weltweit beschäftigt das metallverarbeitende Unternehmen rund 900 Mitarbeiter.