Jordanien-Reise ist ein Zeichen der Solidarität

Politik / 22.05.2015 • 22:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Kurz nennt Königreich starken Verbündeten im Kampf gegen IS.

Amman.  Anlässlich seines Besuchs in Jordanien traf Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) am Freitag König Abdullah II. und seinen Amtskollegen, Außenminister Nasser Judeh. Seine Reise ins haschemitische Königreich bezeichnet Kurz auch als ein „Zeichen der Solidarität“ – einerseits angesichts der grausamen Verbrennung des jordanischen Kampfpiloten Muath al-Kasaesbeh durch IS-Dschihadisten, andererseits angesichts der großen Anzahl an Flüchtlingen, die das Königreich beherbergt.

Im Zusammenhang mit der Flüchtlingsthematik sprach Kurz auch von einem gewissen „Eigennutzen“. Es sei gut, wenn die Flüchtlinge in der Region unterkommen und so nach dem Ende des Konflikts wieder in ihre
Heimat zurückkehren könnten. „Denn wir wollen am Ende nicht, dass der IS gewonnen hat“ und die Menschen erfolgreich vertrieben worden seien, sagte Kurz. Der Außenminister hatte am Mittwoch eine Reise nach Ägypten und Jordanien angetreten.