Psychologen in Spanien schlagen Alarm

Gesund / 22.05.2015 • 11:37 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Madrid. Experten weisen auf einen Anstieg der Suizidfälle in Spanien seit Beginn der Wirtschaftskrise hin. In den vergangenen drei Jahren sei eine Zunahme von 30 Prozent auf etwa zehn Selbsttötungen pro Tag festgestellt worden, teilt die Vereinigung „Psychologen ohne Grenzen“ mit. Die Behörden müssten mehr tun, um Suizide zu verhindern, sagt José Toribio, Präsident der spanischen Abteilung von „Psychologen ohne Grenzen“. Es gebe in Spanien viel zu wenige Psychologen, die in öffentlichen Krankenhäusern arbeiteten. Es sollten nicht mehr als zehn Tage vergehen, bis ein Patient einen Termin bekomme. Die Wartezeit könne aber mehrere Monate betragen.