Reinigung von Stränden könnte Monate dauern

Welt / 22.05.2015 • 22:59 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
400.000 Liter Öl sollen aus dem Leck ausgetreten sein. Kaliforniens Gouverneur erklärte für das betroffene Gebiet den Notstand.  Reuters
400.000 Liter Öl sollen aus dem Leck ausgetreten sein. Kaliforniens Gouverneur erklärte für das betroffene Gebiet den Notstand. Reuters

Los angeles. Noch vor wenigen Tagen war Refugio State Beach in Südkalifornien eine Strandidylle unter Palmen. Das hat sich am Dienstag nach dem Bruch einer unterirdischen Pipeline nahe der Küste schlagartig geändert. Offiziellen Schätzungen zufolge könnten bis zu 400.000 Liter Rohöl aus der defekten Leitung ausgetreten sein.

Die US-Küstenwache vermutet, dass rund ein Fünftel davon in den Pazifik geraten ist. Auch der Santa-Barbara-Kanal ist betroffen – ein Vogelschutzgebiet in dieser biologisch vielfältigen Region.
Die Behörden haben den Refugio State Beach und den benachbarten El Capitan State Beach zunächst für mindestens eine Woche geschlossen. Die Küstenwache und die Umweltschutzbehörde, die gemeinsam fürs Aufräumen zuständig sind, geben gleichzeitig zu, dass die Arbeiten Monate dauern könnten. Sie wollen bleiben, bis der Strand wieder sauber ist.