28-Jähriger stirbt nach Schießerei in Wien

Welt / 25.05.2015 • 22:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

wien. Nach einer Schießerei in Rudolfsheim-Fünfhaus in Wien am Sonntagabend ist ein 28-jähriger Mann im Spital gestorben. Sein 25-jähriger Bruder, der von mehreren Projektilen im Bereich des Oberkörpers getroffen wurde, überlebte eine Notoperation. Sein Zustand ist laut Polizei jedoch äußerst kritisch. Eine unbeteiligte 19-jährige Frau wurde verletzt. Der Schießerei vorausgegangen war ein Streit zwischen vier Männern im hinteren Teil einer Straßenbahn. Als die Straßenbahn in die Haltestelle Johnstraße einfuhr, wollten zwei der Männer den Zug verlassen. Als sich die Tür der Straßenbahn öffnete, zog einer der im Zug verbliebenen Männer eine Schusswaffe und gab mehrere Schüsse auf seine Kontrahenten ab. Dabei wurden drei Personen getroffen. Ein 28-Jähriger, welcher von mehreren Projektilen im Oberkörper getroffen wurde, verstarb trotz Notoperation. Sein Bruder befindet sich in kritischem Zustand auf der Intensivstation eines Wiener Spitals. In den Unterschenkel getroffen wurde auch eine 19-jährige Frau, die in der Station Johnstraße in die Straßenbahn einsteigen wollte. Die Frau wurde ebenfalls operiert, es besteht keine Lebensgefahr.

Nach der Tat flüchteten die Täter zu Fuß. Die Tatwaffe selbst wurde bis dato noch nicht gefunden. Weitere am Tatort gesicherte Spuren werden derzeit ausgewertet.