Achtungserfolg und viel Erfahrung gesammelt

Sport / 25.05.2015 • 21:18 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Skipper Max Trippolt und ein Teil seiner Crew. Foto: Thüringer
Skipper Max Trippolt und ein Teil seiner Crew. Foto: Thüringer

Rang acht für Max Trioolt und Crew beim Matchrace Germany vor Langenargen.

Langenargen. (VN-HT) Mit einem achten Rang unter den zwölf internationalen Teams und einem ansehnlichen Preisgeld hat sich Max Trippolt (YC Bregenz) seine Wunschposition erfüllt. Am Ende der Qualifikation Round Robin fehlte ihm ein Punkt zum Aufstieg ins Viertelfinale.

Die ersten vier Qualirunden verlor die YCB-Crew, der neben Trippolt noch Hanno Sohm, Benedikt Höss, Jodok Küng und Tobias Köb angehörten, sehr knapp. „Es waren Fotofinishs“, beschreibt Trippolt die engen Verhältnisse auf hohem Niveau. Es gehört Kampfgeist dazu, trotzdem nicht die Nerven wegzuwerfen und wieder anzugreifen. Besonders gut gelang ihm das im Rennen gegen den Bodenseekenner Tino Ellegast, den er um gut vier Bootslängen schlug. Letztlich reichte es nicht mehr ins Viertelfinale, zu dem der spätere kroatische Gesamtsieger, Tomislav Basic, als Sieger der Round Robin gar nicht antreten musste. Mit neun Siegen aus elf Rennen stieg er direkt ins Halbfinale auf.

Viel Erfahrung gewonnen

„Von der perfekten Crewzusammenarbeit hängt alles ab“, weiß der 24-jährige Trippolt. Natürlich auch vom Steuermann. Er beobachtete den Schweizer Routinier Eric Monnin, der „nach jeder Bojenrundung mit mehr Speed herausfuhr als seine Konkurrenz“. Dabei beeindruckte die Ruhe auf dem Schiff, das Monnin stresslos genauest und rund steuert, um nicht die geringste Geschwindigkeit zu verlieren. „Steuert man zu ruckartig, bremst man“, ist Trippolt klar. Und trotz des Bootsgewichts von neun Tonnen fährt die Monnin-Crew eine Rollwende wie auf einer Jolle. „Wir fahren auch in Zukunft immer mit der gleichen Crew und werden uns dieses ruhige Handling angewöhnen.“ Das Ziel ist, auf der Weltrangliste auf den Platz 20 vorzurücken.

Basic ließ Monnin aber im Finale nicht die geringste Chance und fertigte ihn mit 3:0 ab. Unmittelbar nach der Siegerehrung brach wie zum Hohn ein Gewittersturm los, der zeigte, dass es auf dem Bodensee nicht immer so gemütlich zugeht wie in den Tagen der Matchraces.