Kriegsfotografie im Stadtmuseum

Leserservice / 25.05.2015 • 16:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Sturmangriff der Standschützen. foto: franz beer/stadtarchiv Dornbirn
Sturmangriff der Standschützen. foto: franz beer/stadtarchiv Dornbirn

Ausstellung: „Inszenierte Wirklichkeit – Private Chroniken einer Front“.

10:00 stadtmuseum, dornbirn. Die Ausstellung „Inszenierte Wirklichkeit – Private Chroniken einer Front“ ist als Kooperationsprojekt des Stadtmuseums und des Stadtarchivs Dornbirn sowie des Lehrstuhls Architektur und Raumentwicklung der Universität Liechtenstein entstanden. Zehn Studierende des Bachelorstudienganges Architektur erarbeiteten während des Sommersemesters 2015 das Ausstellungskonzept zur Kriegsfotografie der Dornbirner Fotografen Franz Beer und Dr. Franz Bertolini.

Herausforderung der Kooperation war die Symbiose des archivarisch-
dokumentarischen Ansatzes des Museums und des architektonisch-konstruktiven Ansatzes der Universität Liechtenstein. Das Ausstellungskonzept beinhaltet eine architektonische Installation im Außenraum des Museums und eine Kabinettpräsentation im Inneren, die die originalen Fotografien zeigt.

Das Ergebnis kann als Schnittstelle der beiden Disziplinen verstanden werden. Das Programm, das den rein deskriptiven Charakter einer Kriegsausstellung übersteigt, soll zu einer kritischen und gleichzeitig vermittelnden Auseinandersetzung mit der tatsächlichen und inszenierten Wirklichkeit von Fotografie anregen.

Ausstellungsdauer: bis
27. September 2015. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, jeweils von 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr.