Linksruck nach Regionalwahlen in Spanien

Politik / 25.05.2015 • 22:55 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Linkspolitikerin Ada Colau: Bald Barcelonas Bürgermeisterin?  EPA
Linkspolitikerin Ada Colau: Bald Barcelonas Bürgermeisterin? EPA

Madrid. Die konservative Volkspartei (PP) hat am Sonntag die landesweiten Kommunal- und Regionalwahlen in Spanien gewonnen, musste aber dennoch eine schwere Niederlage einstecken. Im Vergleich zum Jahr 2011 verlor sie rund elf Prozent der Stimmen. Mit heute nurmehr 27 Prozent positioniert sich die PP nur noch zwei Prozent vor den Sozialisten. Die Wahlen galten vor den Parlamentswahlen im Herbst als wichtiger Stimmungstest.

Feiern konnte die neue Linkspartei Podemos. Sie errang Erfolge in den Millionenstädten Madrid und Barcelona. Ihre Kandidatinnen könnten dort zu den neuen Bürgermeisterinnen gewählt werden. Nach den am Montag veröffentlichten Ergebnissen benötigen sie dazu allerdings die Unterstützung anderer Parteien. Podemos versteht sich als eine Schwesterpartei des Linksbündnisses Syriza des griechischen Premiers Alexis Tsipras.