SC Röthis nun auf Platz zwei

Sport / 25.05.2015 • 19:11 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Röthis-Goalgetter (zehn Saisontore) Julian Maier (vorne) blieb gegen den FC Alberschwende diesmal ohne Torerfolg. Foto: steurer
Röthis-Goalgetter (zehn Saisontore) Julian Maier (vorne) blieb gegen den FC Alberschwende diesmal ohne Torerfolg. Foto: steurer

Vorderländer feiern gegen Alberschwende 3:1-Erfolg und sind nun Bregenz auf den Fersen.

vorarlbergliga. Ein Aufstieg in die Regionalliga West kommt sowohl für Röthis als auch für Alberschwende nicht infrage. Die Vorderländer und der Wälderklub fühlen sich in der Vorarlbergliga wohl und sind ein fixer Bestandteil in der höchsten Spielklasse des Landes. Die Philosophie der beiden Klubs ist sehr ähnlich: In Röthis und Alberschwende wird hauptsächlich auf Spieler aus dem eigenen Nachwuchs gesetzt. Die Röthner leisten sich zudem ein Legionärstrio: Bozo Jevic, Dejan Milicevic und Mladen Galic werden auch in der nächsten Saison das Röthner Dress tragen.

Späte Tore

Nach dem 3:1-Heimsieg sind die Schützlinge von Trainer Ralph Geiger der erste Verfolger von Spitzenreiter SW Bregenz. Insgesamt neun gelbe Karten zückte der Unparteiische, allerdings war die Partie alles andere als hart geführt. Das Spiel stand lange auf des Messers Schneide. Erst in der 94. Minute wurde die Begegnung zugunsten der Vorderländer entschieden. Nach einem Stangerlpass des kurz zuvor eingewechselten Daniel Summer bugsierte Marcel Kovacec den Ball ins eigene Tor. Pascal Berchtold (52.) und Stefan Betsch (90.) hatten noch die große Chance auf den Ausgleich auf dem Fuß.

Alberschwende, bei dem Goran Milovanovic-Sohm im Sommer in seine neunte Saison gehen wird, ging mit dem ersten Angriff durch ein Traumtor von Berchtold (15.) in Führung. Die Vorarbeit leistete Nicolas Kohler. Die Hausherren machten durch Dejan Milicevic (43.) noch vor der Pause den Rückstand wett. Der Mittelfeldregisseur verwandelte einen Foulelfmeter bombensicher. Kurz nach Seitenwechsel besorgte der aufgerückte Verteidiger Felix Schöch die Röthner-Führung. Ein Eigentor in der Nachspielzeit besiegelte den Sieg für Röthis endgültig.