Uneinsichtiger Kunde sorgt für Cobra-Einsatz

Vorarlberg / 25.05.2015 • 22:07 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Polizei fuhr am Sparmarkt in Feldkirch vor, ob jedoch eine gefähr­liche Bedrohung vorlag, bleibt ungewiss.  Foto: Mathis
Die Polizei fuhr am Sparmarkt in Feldkirch vor, ob jedoch eine gefähr­liche Bedrohung vorlag, bleibt ungewiss. Foto: Mathis

Supermarkt-Mitarbeiter ruft Polizei. Verdächtiger hatte aber wohl keine Waffe dabei.

Feldkirch. Als verhältnismäßig harmlos stellte sich der Grund für einen Cobra-Einsatz am Samstagmorgen in Feldkirch heraus. Die Sondereinheit, die gerade unterwegs zu einer Ausbildung war, rückte an, weil ein angeblich bewaffneter Mann den Mitarbeiter eines Spar-Markts bedroht haben soll.

Der 39-jährige Verdächtige kam nach Erkenntnissen der Beamten gegen 7.45 Uhr in den Supermarkt, um Zigaretten zu kaufen und wies dafür Gutscheine vor. Die waren jedoch nicht gültig, was der Kunde aber nicht einsah. Wegen seines aggressiven Verhaltens erteilte ihm der Geschäftsführer daraufhin Hausverbot. Der 39-Jährige zeigte sich jedoch uneinsichtig und kehrte zehn Minuten später in das Geschäft zurück.

Als der Geschäftsführer ihn vor dem Laden an das Hausverbot erinnerte, kam es zum Streit. In dessen Folge soll der Kunde ein Messer gezogen haben. Ob das der Wahrheit entspricht, ist jedoch fraglich, die Beamten fanden jedenfalls keinerlei Waffe bei dem Mann. Ihm droht dennoch Ärger mit der Justiz, denn Zigaretten und ein Energydrink, die er bei sich hatte, waren offenbar Waren aus dem Supermarkt, die er nicht bezahlt hat.