Von Fledermausführung bis zum „Repair-Café“

Vorarlberg / 26.05.2015 • 19:36 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Umweltwoche 2015 will mit breit gefächertem Programm das Bewusstsein schärfen.

Bregenz. (VN-pes) Lebensmittel, Ressourcenschonung und Naturvielfalt – so lauten die drei Schwerpunktthemen der Vorarlberger Umweltwoche 2015. Rund 65 Veranstaltungen sollen zwischen dem kommenden Samstag, 30. Mai, und dem 7. Juni das Profil der Vorarlberger für Umweltthemen schärfen.

Im Rahmen des Pressefoyers im Landhaus stellten Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) und Umwelt-Landesrat Johannes Rauch (Grüne) zusammen mit dem Präsidenten des Umweltverbands, dem Mäderer Bürgermeister Rainer Siegele, am Dienstag das diesjährige Programm vor.

„Wenn nicht in Vorarlberg, wo dann sollten wir den Schwerpunkt auf gesunde Lebensmittel setzen“, erklärte Rauch den diesjährigen Themenschwerpunkt. Es gelte, Lebensmittel nicht zu verschwenden. Lobend erwähnte er ein neues Gesetz in Frankreich, nach dem Supermärkte nicht verkaufte Lebensmittel nicht mehr wegwerfen dürfen, sondern spenden müssen. Zudem sei es ein Ziel des Landes, den Anteil an Biolebensmitteln im Angebot zu verdoppeln.

„Flächen qualitativ erhalten“

Landeshauptmann Markus Wallner betonte: „Uns geht es besonders um die Nachhaltigkeit, um einen besseren Umgang mit Wasser, Luft und Boden.“ Beim Thema Ressourcenverbrauch sei in Vorarlberg vor allem auch der Flächenverbrauch ein Thema, ergänzte Rauch, allerdings nicht nur quantitativ. „Wir stehen vor der He­rausforderung, Flächen nicht qualitativ zu erhalten“, sagte der Umweltlandesrat. Artenvielfalt bezeichnete er als ein unterschätztes Thema.

Viele Partner

Rainer Siegele, Präsident des Umweltverbands, lobte die große Zahl an Partnern, auch der vielen Schulen, die mitmachen. „Bei der Klimaakademie bilden wir viele junge Klimabotschafter aus“, hob er hervor. Von der Fledermausführung über das Repair-Café bis zum e5-Fotomarathon reicht die Spanne der Themen.

Anlässlich der Themenwoche gibt es das Umweltwochen-Ticket des Verkehrsverbundes Vorarlberg (VVV). Es kostet zehn Euro und gilt sieben Tage ab Kaufdatum für Bus und Bahn im ganzen Land. Zusätzlich gelten während der Umweltwoche alle VVV-Jahreskarten als maximo. Was die Umweltwoche jetzt noch brauchen könnte ist etwas, das ihr in den vergangenen Jahren meist abging: nämlich schönes Wetter, hoffte Rainer Siegele.

Einige der 65 Veranstaltungen sind schon ausgebucht.

Rainer Siegele