Die „Wunderkammer“ von Hohenems

Leserservice / 27.05.2015 • 16:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Zum siebten Mal lässt die „Emsiana“ die kulturelle Beziehung von Geschichte und Gegenwart lebendig werden. Der Fokus des vielfältigen Programms vom 28. bis 31. Mai liegt auf der Entdeckung der „Wunderkammern“ von Hohenems. foto: pzwei/tonart sinfonietta
Zum siebten Mal lässt die „Emsiana“ die kulturelle Beziehung von Geschichte und Gegenwart lebendig werden. Der Fokus des vielfältigen Programms vom 28. bis 31. Mai liegt auf der Entdeckung der „Wunderkammern“ von Hohenems. foto: pzwei/tonart sinfonietta

Musik, Theater, Ausstellungen und Führungen bei der „Emsiana“.

19:30 rittersaal, palast hohenems. Hohenems verwandelt sich vom 28. bis 31. Mai einmal mehr zur kleinsten europäischen Kulturmetropole. Der thematische Schwerpunkt der Konzerte, Theater, Ausstellungen und Führungen bilden die „Wunderkammern“ von Hohenems. Entstanden sind die Kuriositätenkabinette als Vorläufer der bürgerlichen Museen, als die Adeligen in der Spätrenaissance und im Barock angefangen haben zu sammeln. In jener Zeit errichteten die Reichsgrafen auch ihren Palast in Hohenems. Das Kulturfest wird vom Kammerorchester „tonart sinfonietta“ und Bischof Benno Elbs als Festredner eröffnet. Anschließend finden die Ausstellungseröffnungen von Arno Egger, Tone Fink, Jeannette Frei, Karl-Anton Mathis und René Dalpra, Monika Helfer, Margit Bartl-Frank, Hubert Lampert, die Gemeinschaftsausstellung von Günther Blenke, Johannes Inama, Tamara Ofner, Sandro Scherling und Dietmar Walser sowie des Vielfaltenarchivs und die Buchpräsentation von Peter Mathis im ehemaligen Jüdischen Viertel und in der Marktstraße statt (bis Mitternacht geöffnet). Um 21 Uhr wird im Löwenfoyer das Buch „ANGESICHTEN“ – mehr als ein Porträtbuch von Peter Mathis und Sandro Scherling präsentiert. Das Buch ist auf 777 Stück limitiert. Anschließend gibt Walter Batruel, seines Zeichens Blues-Legende und Hohenemser Urgestein, ein Konzert. Der Eintritt ist frei! Infos/Programm: www.emsiana.at