Alpenschutzverein lehnt Skischaukel am Arlberg ab

Vorarlberg / 28.05.2015 • 21:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
VN-Bericht vom 18. Mai 2015.
VN-Bericht vom 18. Mai 2015.

Alpenschützer befürchten „großflächige Eingriffe gegen die Natur“.

Bregenz, Lech. (VN-tw) Die Pläne der Ski Zürs AG und der Stubener Bergbahnen zur Umsetzung eines Großprojekts am Arlbeg stoßen beim hiesigen Alpenschutzverein (ASV) auf Kritik und Ablehnung. Wie in den VN mehrfach berichtet, sollen in die Errichtung einer Skischaukel rund 35 Millionen Euro investiert werden. Nachdem sich auch die Gemeindevertreter von Lech für das Projekt ausgesprochen haben, scheint das Behördenverfahren weit gediehen.

„Seilbahnen fast ohne Ende“

„Die letzte Erfahrung zum weiteren Ausbau der Skischaukel am Arlberg ist ernüchternd. Wir lehnen die Entscheidung der Gemeinde Lech zugunsten des Vorhabens ab“, reagiert ASV-Obmann Lothar Petter auf den jüngsten Bericht in den VN. Die Umsetzung des Großprojekts würde „für großflächige Eingriffe gegen die Natur und Umwelt in dieser Region sorgen“, meint Petter.

Nachsatz an die Adresse der Behörden: „Mit vereinfachten Verfahren zuständiger Stellen wurde in Lech in den letzten Jahren vieles durchgezogen, das heißt, Lifte und Seilbahnen fast ohne Ende“.