Gericht entschied über Ernährung eines Buben

Welt / 28.05.2015 • 22:36 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Bergamo. Weil ein Ex-Ehepaar über die Ernährung des gemeinsamen zwölfjährigen Sohns streitet, hat ein Gericht in Bergamo jetzt eine Entscheidung getroffen: Die Mutter, die seit neun Jahren kein Fleisch mehr isst, klagte, dass ihr Sohn nach Wochenenden beim Vater mit Fleisch, Würsten, Milchprodukten und Süßigkeiten unter Bauchschmerzen leide. Ihr Ex-Mann ist jedoch davon überzeugt, dass Fleisch
für die Entwicklung des Kindes wichtig ist, und hat sich deshalb an das Gericht gewandt.

Dieses legte fest, dass es bei der Mutter, die auf makrobiotische Ernährung setzt, mindestens einmal pro Woche Fleisch geben muss, am Wochenende beim Vater aber höchstens zwei Mal.