Mann hielt 200 Tauben in verwahrlostem Haus

Welt / 28.05.2015 • 22:36 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Bestialischer Gestank und Dreck empfingen die Tierretter bei ihrem Einsatz in dem Haus.   Foto: APA
Bestialischer Gestank und Dreck empfingen die Tierretter bei ihrem Einsatz in dem Haus.  Foto: APA

Wien. Ein Mann hat im Raum Schwechat mit rund 200 Tauben in einem verwahrlosten Haus zusammengelebt. Er habe die Vögel unter katastrophalen Bedingungen gehalten, berichtete der Wiener Tierschutzverein. „Möbel, Wände und Böden waren von Exkrementen, Federn, Schmutz und Müll übersät. „Die Fenster waren derart verschmutzt, dass im Hausinneren praktisch Dunkelheit herrschte.“ Dazwischen fanden sich tote Zuchttauben „in sämtlichen Verwesungsstadien“. Die überlebenden Vögel dürften zum Großteil kein Tageslicht kennen. Weitere Tauben seien im Hof, zusammengepfercht in kleinen Käfigen, entdeckt worden. „Wegen des unerträglichen Gestanks und der Vergiftungsgefahr durch die Exkremente“ mussten die Tierretter einen ersten Einsatz abbrechen und sich mit Atemschutzmasken und Schutzanzügen ausrüsten.

Aufgeflogen ist der Fall, weil der Mann erkrankt ist.