Bei der Austria war die Luft raus

Sport / 29.05.2015 • 23:15 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Hatte in Kapfenberg einen schweren Stand auf der linken Abwehrseite: Austrias Eric Zachhuber. Foto: gepa
Hatte in Kapfenberg einen schweren Stand auf der linken Abwehrseite: Austrias Eric Zachhuber. Foto: gepa

Drei Kopfball-Gegentreffer bei der klaren 0:3-Niederlage in Kapfenberg.

Kapfenberg. Im letzten Auswärtsspiel der Sky Go Erste Liga gab es für den SC Austria Lustenau in Kapfenberg nichts mehr zu holen. Von Beginn an nahmen die Hausherren das Heft in die Hand. Die Austria, bei der Raphael Mathis sein Bundesliga-Debüt von Beginn an gab, wurde im Spielaufbau schnell gestört und kam so zu keiner nennenswerten Torchance vor der Pause. Besser machten es die Gastgeber, die nach einem Freistoß durch Mario Grgic (14.) auf David Witteveen mit 1:0 in Führung gingen. Der Stürmer erzielte sein zehntes Saisontor per Kopf, wobei die Lustenauer Abwehr unorganisiert wirkte.

Keine Chance

Nach dem Seitenwechsel kam es noch schlimmer für die Chabbi-Elf. Zwei weitere Kopfballtore durch den Brasilianer Jorge Elias (56.) und Dimitry Imbongo (62.) brachten die Lustenauer endgültig auf die Verliererstraße. Zuvor fand der eingewechselte Trainersohn Seifedin Chabbi (58.) die beste Chance für sein Team vor, doch sein Schuss aus 16 Metern parierte Kapfenberg-Schlussmann Christoph Nicht souverän.

Weitere Möglichkeiten für die Austria waren auch im zweiten Durchgang Mangelware. Eine hatte noch David Ölkü (77.), doch sein Kopfball ging knapp über das Tor. So blieb es beim 3:0 für die Kapfenberger, die mit diesem Sieg den vierten Platz absichern konnten. Die Austria dagegen wurde in der letzten Runde noch von Wacker Innsbruck überholt und beendet die Saison auf dem siebten Platz.

Abwehr umgestellt

Für Austria-Trainer Lassaad Chabbi war die Niederlage nicht dramatisch. „Wir mussten die Verteidigung neu formieren. Da hat vor allem bei den Gegentoren nicht alles gepasst. Ich mache der Mannschaft aber keinen Vorwurf“, meinte er nach dem Spiel und versprach: „So eine Saison wird es bei der Austria nicht mehr geben.“

Die Mannschaft wird jetzt neu zusammengestellt. Wir schauen jetzt wieder nach vorne.

Lassaad Chabbi

Fußball – Sky Go Erste Liga 2014/15

36. und letzter Spieltag

Kapfenberger SV 1919 – SC Austria Lustenau 3:0 (1:0)

Franz Fekte Stadion, 700 Zuschauer, SR Altmann (T)

Torfolge: 14. 1:0 Witteveen (Kopfball), 56. 2:0 Jorge Elias, 62. 3:0 Imbongo

Gelbe Karten: 16. Grgic, 40. Jorge Elias, 86. Schnittler (alle Kapfenberg/alle Foulspiel)

Kapfenberger SV 1919 (4-4-2): Nicht; Yatsuzuka, Bubalovic (64. Meusburger), Gollner, David Harrer; Wendler, Farnleitner, Grgic, Nutz; Witteveen (68. Schittler), Jorge Elias (62. Imbongo

SC Austria Lustenau (4-2-31): Knett; Mathis, Daniel Wolf, Christoph Stückler, Zachhuber; Secerovic, Bolter; Sobkova (46. Olkü), Tadic (55. Aschauer), Schreter; Thiago De Lima Silva (55. Seifedin Chabbi)