Hickhack um Volksanwalt geht weiter

Vorarlberg / 29.05.2015 • 21:59 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz. (VN-mip) Ist der von der Opposition vorgeschlagene Kompromiss nun gütig oder will sie die Regierung nur ärgern? Um diese Frage dreht sich derzeit die Diskussion um den neuen Landesvolksanwalt. FPÖ, SPÖ und Neos haben der Regierung den Vorschlag unterbreitet, sie möge einen zweiten Kandidaten vorschlagen, diesen würden sie dann annehmen. „Im Grunde sind alle vier Kandidaten geeignet“, stellt der Vorsitzende des zuständigen Ausschusses, Michael Ritsch (SPÖ), fest. „Es tut mir leid um Bachmayer-Heyda, der kann sich bei Schwarz-Grün bedanken. Aber die ÖVP hätte doch damit rechnen müssen, dass die Opposition da nicht mitgeht.“ Die Koalition kann diese Argumentation nicht nachvollziehen. „Wenn alle geeignet sind, warum einigen wir uns nicht auf den aus unserer Sicht besten Kandidaten?“, fragt sich ÖVP-Klubobmann Roland Frühstück. Für seinen Grünen-Kollegen Adi Gross ist klar: „Das sind politische Spielchen. Im Vordergrund sollten aber die Qualifikati­onen stehen.“