Team mit großen Zielen

Vorarlberg / 29.05.2015 • 19:37 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Gemeinsam stehen die ambitionierten Frauen und Männern in den Startlöchern.  Foto: VN/Roland Paulitsch
Gemeinsam stehen die ambitionierten Frauen und Männern in den Startlöchern. Foto: VN/Roland Paulitsch

Mit professioneller Betreuung gehen VN-Läufer sportliche Herausforderung an. 

schwarzach. (VN-mm) Zwei Frauen, vier Männer und eine Mission: die Teilnahme am Sparkasse-3-Länder-Marathon im Oktober. Nur die Ziele sind unterschiedlich. Die einen versuchen sich am ersten Halbmarathon, die anderen wollen ihre Marathonzeit verbessern. Gemeinsam bilden sie das Team, das die VN bis zum großen sportlichen Ereignis begleiten werden. Die professionelle Betreuung  übernimmt Laufexperte Günter Ernst. Am Donnerstag unterzogen sich Günter Böhler, Heinz Spiegel, Christine Eckert, Christian Feurstein, Mario Gasser und Monika Mayer im Diagnostikzentrum in Feldkirch einem ersten Test. Das Resümee von Ernst: „Es macht großen Spaß, mit ihnen zu arbeiten.“

Ohne Lauferfahrung

Das Laufküken schlechthin ist Christian Feurstein. Bislang hielt er sich mit Wandern und Mountainbiken fit. Nun will er es beim Halbmarathon wissen. „Er ist unglaublich motiviert. Ihn musste ich am Anfang sogar einbremsen“, erzählt Günter Ernst und prognostiziert Christian eine Endzeit zwischen 1:45 und 1:50. Er selbst hat noch keine Zeitvorstellung. Monika Mayer wagt sich nach einer gesundheitlich bedingten langen Pause an den ersten Halbmarathon. „Das Laufen hat mir gefehlt“, sagt sie. Ernst attestiert Monika eine hohe Motivation: „Ich bin überzeugt, dass sie mich noch überraschen und sie es schaffen wird.“

Ebenfalls ihren ersten Halbmarathon läuft Christine Eckert. Im vergangenen Jahr absolvierte sie den Viertelmarathon. Jetzt will die Volksschullehrerin mehr. „Wenn sie fleißig trainiert, schafft sie die anvisierten zwei Stunden“, ist Günter Ernst überzeugt. Ebenfalls ein Halbmarathon-Neuling ist Mario Gasser (25). Der Lochauer war bislang beim Sparkasse-Marathon als Notfallsanitäter im Einsatz. Nun zieht er selbst die Laufschuhe an. „Unter zwei Stunden wäre super“, meint er. „Dafür muss das eine oder andere Kilo aber noch weg“, merkt Ernst freundschaftlich an.

Bestmarken knacken

Günter Böhler hält momentan bei einer Marathonbestzeit von 4:30 Stunden. Sein Ziel ist es, im Oktober die Vier-Stunden-Marke zu unterbieten. Ernst: „Ich glaube, dass er mithilfe des Laufseminars und zusätzlich drei Trainingseinheiten pro Woche sein Ziel erreichen kann.“ Ehrgeizige Pläne wälzt auch Heinz Spiegel. Seine schon gute Marathonzeit von 3:56 will er heuer auf 3:30 bzw. 3:45 Stunden herunterschrauben. „Er hat eine gute Basis, auf der aufgebaut werden kann“, erklärt Günter Ernst. Die angestrebten Endzeiten hält der Laufexperte für realistisch. Eine Premiere feierte Spiegel dennoch. Er läuft zum ersten Mal den Sparkasse-3-Länder-Marathon.