„Wichtig ist Engagement in der Frühförderung“

Vorarlberg / 29.05.2015 • 19:04 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
   
   

Uniqa und VN sind gemeinsam auf der Suche nach der aktivsten Familie im Land.

Bregenz. (VN-mm) Dass der Lebensstil einer der wichtigsten Bausteine für gesundheitliches Wohlbefinden ist, steht schon lange fest. Und viele wissen das auch. Oft scheitert der gute Wille, sich gesund zu ernähren und regelmäßig zu bewegen, jedoch an der Umsetzung. Uniqa und die VN wollen das ändern und suchen Vorarlbergs aktivste Familie. Denn bekanntlich geht gemeinsam alles besser. „Und je früher mit der Vorsorge begonnen wird, umso besser“, betont Uniqa-Landesdirektor Markus Stadelmann.

Warum engagiert sich die Uniqa auch stark in der Prävention?

Stadelmann: Die Gesundheit ist unser wertvollstes Gut, und das gilt es so lange wie möglich zu erhalten. Wir sehen uns deshalb auch als Gesundheitsversicherer. Seit über 20 Jahren gehört es zur Unternehmenskultur, die Kunden bei der Gesund­erhaltung zu unterstützen. Daher sind wir auch gerne Partner der VN-Initiative. Wir erwarten uns, dadurch noch stärker mit dem Vorsorgegedanken in Zusammenhang gebracht zu werden.

Ist der Begriff „Gesundheitsversicherer“ bei den Kunden angekommen?

Stadelmann: Noch nicht in dem Umfang, wie wir uns das wünschen würden. Wir werden immer noch vorwiegend als klassischer Versicherer gesehen. Wir meinen aber, dass ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und angemessener sportlicher Betätigung die wirksamste Vorbeugung gegen die gängigen Zivilisationskrankheiten darstellt. Vieles liegt natürlich in der Eigenverantwortung der Menschen. Als Versicherungsunternehmen können wir jedoch durch Information oder die Förderung von Projekten etwas beitragen.

Dabei gilt doch gerade Vorarlberg als Vorsorgemusterland.

Stadelmann: Die Vorarlberger achten sicher besser auf ihre Gesundheit, trotzdem gibt es noch einiges zu tun.

Wo muss in erster Linie angesetzt werden?

Stadelmann: Ich denke, es muss bereits Kindern dabei geholfen werden, auf einen gesunden Lebensstil zu achten. Daher fördern wir Projekte an Schulen und sind Partner bei vielen Schulsportbewerben. Dort wird der Grundstein für Gesundheitsbewusstsein gelegt, dort lassen sich die Kinder gut motivieren. Mit der Unterstützung solcher Projekte treffen wir den Zahn der Zeit. Davon bin ich überzeugt. Meine achtjährige Tochter hat sich an einem Schullauf beteiligt und will nun unbedingt mit dem Laufen weitermachen.

Wie wichtig sind Spitzensportler in der Werbung als Motivationsfaktoren?

Stadelmann: Sie sind wichtig, weil sie Vorbilder sein können. Für noch wichtiger halte ich allerdings das Engagement in der Frühförderung.

Wie halten Sie sich fit?

Stadelmann: Im Winter mit Skifahren, im Sommer mit Golf und Wandern. Leider kommt die sportliche Betätigung aber auch bei mir zuweilen zu kurz.

Es gilt, die Gesundheit so lange wie möglich zu erhalten.

Markus Stadelmann

Zur Person

Markus Stadelmann

Geboren: 6. Juni 1971

Wohnort: Buch

Familie: Lebensgemeinschaft,
3 Kinder

Beruf: Landesdirektor Uniqa