Mordanklagen nach Einsturz von Fabrik

Welt / 31.05.2015 • 22:47 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

dhaka. Gut zwei Jahre nach dem Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch, bei dem mehr als tausend Menschen getötet wurden, soll sich der Eigentümer nun wegen Mordes vor Gericht verantworten müssen. Chefermittler Bijoy Krishna Kar sagte am Sonntag, dass insgesamt 41 Mordanklagen erhoben werden sollen. Unter anderem seien Fabrikbesitzer Sohel Rana und seine Eltern betroffen.

Sollten die Angeklagten wegen Mordes verurteilt werden, drohe ihnen die Todesstrafe. Bei dem Einsturz des „Rana Plaza“-Fabrikkomplexes im April 2013 am Rande von Dhaka sind 1135 Menschen gestorben, über 1500 wurden verletzt.