Vorwärts,
es geht zurück?

Leserbriefe / 31.05.2015 • 18:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Laut der professionellen Selbstbeschuldigungsszene ist natürlich Europa an all dem Unglück schuld, das derzeit östlich und südlich unseres Kontinents passiert. Klar, Europa war vom Zeitalter der großen Seefahrer im 15. Jahrhundert bis zum Zweiten Weltkrieg der Nabel der Welt und drückte dem Rest derselben seinen Willen auf. Genau das wäre uns übrigens passiert, wenn die Araber und Sarazenen im 7. bis ins 9. oder die Türken im 16. und 17. Jahrhundert gesiegt hätten.

Unsere Vorfahren hatten das Glück der Tüchtigen, und ich bezweifle, ob eine arabische oder türkische Herrschaft in Europa auch nur ansatzweise menschenfreundlicher gewesen wäre als die europäische Kolonialherrschaft. Ein kurzer Blick auf die aktuelle Situation der Minderheiten im muslimischen Herrschaftsbereich erübrigt wohl jeden Kommentar. Darum wollen die Leute, überwiegend Muslime, ja weg von ihren „Glaubensbrüdern“.

Was wir jetzt erleben, ist eine rasant anschwellende Völkerwanderung aus Ländern, die größtenteils viel schlechter regiert werden als in der Kolonialzeit. So wie viele Europäer der permanenten Kriegstreiberei der „allerchristlichen“ Herrscher der beginnenden Neuzeit nach Amerika, Südafrika, Australien entflohen, mit katastrophalen Folgen für die jeweiligen Ureinwohner, wollen viele Afrikaner, Asiaten und Araber nur eines: Weg zu uns, egal, ob es uns passt oder nicht. Vorwärts, es geht zurück in die Vergangenheit, odr?

Dr. Klaus König,
Hofsteigstraße 8, Lauterach